Montag, 25. März 2024

Endlich mal Kultur!



Noch nie habe ich hier in NY solch einen Regen erlebt wie es heute vom Himmel heult!!!!! Es begann schon in der Nacht und es sind taudicke Strippen die da aus den Wolken hängen, unglaublich. Wohl oder übel müssen wir unten im Laden Regenschirme kaufen. Gefühlt lassen sie das Wasser durch oder gehen spätestens an der Sub kaputt - aber besser, als gar nicht vom Fleck zu kommen.

Meine Vorfreude auf unser heutiges Kulturprogramm trage ich schon seit letzten November heimlich mit mir herum. In Erwartung eines möglichen Jetlag meiner Familie, habe ich Karten für die 14 Uhr Vorstellung gekauft, allein des Wetters wegen - genau richtig!
Hudson Theater " Merrily we roll along", ein Musical mit Daniel Radcliffe ( Harry Potter) in einer der Hauptrollen. Das Wunderbare am Broadway!!!!!!! Ein sehr gelungenes Stück über Freundschaft und zu überdauernde Zeiten und unterschiedliche Lebenswege, absolute Empfehlung!!!
Wir waren alle begeistert und für Malwine war es natürlich etwas ganz Besonderes - in jeglicher Hinsicht!!







Nach ungefähr 2 1/2 Stunden verlassen wir beseelt das Theater und siehe da, es nieselt nur noch, so kann man schon mal einen kleinen Schwenk zum Time Square unternehmen, ist ja wiedermal alles neu.

Als wir den Central Park erreichen reißt der Himmel auf und eine riesige Wander - Runde bringt uns hoch in die Upper East, Cynthia erwartet uns bereits und wie schön ist es, sich wiederzusehen oder neu kennen zu lernen, herrlich. Wir haben eine wunderbare Zeit zusammen!



 

….. und weil wir scheinbar noch nicht genug Kultur hatten und New York sich definitiv auch bei Malwine einschmeicheln möchte, gibts noch ein Live Konzert in der Sub….. volle Pulle !!!!!!!




Sonntag, 24. März 2024

Eldridge Street & Neighbourhood

 


Im Erdgeschoss meines Hauses, rote Markise, befindet sich ein Laden, indem man einfach alles, zum Überleben notwendige, erwerben kann. Von frischen Muscheln über Klobrillen, Besteck, Regenschirmen, 100 Jahre haltbaren Lebensmitteln und Plastikartikeln jeglicher Art. Wenn ich den Laden betrete ereilt mich akute Atemnot, es ist, als würde man sofort selbst zum Wegwerfartikel, Nachhaltigkeit, Verpackungsmaterial sparen - gibts bei Asiaten nicht. Alles ist einzeln verpackt und dann weitere 10000 x eingeschweißte Plastik…ich sehe vor meinem inneren Auge die riesigen Frachtschiffe mit den riesigen Containern über die Ozeane schippern, voll mit diesem Wahnsinn…da kann einem nur noch schlecht werden und man stürzt betroffen, um Atem ringend zurück auf die Straße. Und eigentlich wollte ich nur Toilettenpapier 🧻

Also wandere ich doch lieber Richtung Houston Street, da wollte ich sowieso ein paar Läden checken.

Diesen zum Beispiel:




Traditionsträchtig und sehr beliebt bei Einheimischen und natürlich dadurch auch bei Touristen. Hier in Lower East haben sich im 19. und 20 Jahrhundert viele Juden angesiedelt und natürlich haben sie auch ihre Küche mitgebracht. Einige Läden sind seit Generationen in Familienhand, sowie auch Katz‘ Delikatesse(schieb ich schon mal letztes Jahr) und Russ and Daughters. Hier gibt es viel frischen und geräucherten Fisch, Oliven, leckere Aufstriche und viel Süßes. Und sie zaubern super leckere Bagel 🥯, auch für diese Köstlichkeit ist NY bekannt. Ich lasse mir einen ganz ’Klassischen’ zubereiten - Pumpernickelbagel mit Cremecheese, Lachs, Tomaten, Zwiebeln. Ganz ganz lecker!


Und weil viele Einheimische sich mit ’Hamantaschen’ eindecken, nehme ich davon auch eine Packung mit, so eine Art Mürbeteigküchlein mit verschiedener Füllung.

Und weil Frühling ist, meine Familie kommt und ich es gern habe, kaufe ich auch noch ein paar frische Blumen🌷 

Noho - nördlich der Houston (Soho-südlich der Houston!) ist ein sehr jugendliches Viertel, viele Kneipen, klitzekleine Restaurantes und Lädchen, auch Bio, was man sonst nicht überall sieht. Da schlendert man gern herum, ist auch alles erschwinglich und gemütlich, fühlt sich studentisch an. 

Bevor ich meinen Besuch vom Flughafen abhole, (freue mich ja schon besonders auf dieses Erlebnis!!) treffen wir uns zum Dinner hier um die Ecke, selbstredend bei einem Asiaten.

Da wir ein paar mehr Leute sind verfrachtet man uns in den tiefsten Keller… Die Aircondition sorgt für luftige 13Grad?! Und wir bekommen Gesellschaft in Form einer ständig wachsenden Truppe junger Erwachsener, die irgendetwas ganz doll feiern 👯. Der Lautstärkepegel ist nahezu unerträglich, man versteht kaum noch sein eigenes Wort, geschweige die fremdsprachigen des Gegenübers. Wir messen zwischenzeitlich über 90 dB! Selbst die Kellner versuchen Einhalt zu gewähren , chancenlos…


Aber gut, das Essen ist lecker und wir machen das beste daraus, auf jeden Fall witzige Bilder.

Und anschließend trete ich die lange Reise zum JFK an und sammle meine beiden lang Gereisten ein. Nach dem Anschlag in Russland ist auch hier alles in Alarmbereitschaft, niemand darf in den Flughafen hinein, so warten alle draußen, in Nacht und Kälte 🥶 und Vorfreude…..



Samstag, 23. März 2024

New Yorker Kakteen sind auch klein und grün




Der Winter naht…..könnte man meinen. Minusgrade in der Nacht, glasklare sonnige Tage, eisiger Wind pfeift durch die Häuserschluchten. Aber auf meiner Terrasse, im Hinterhof, fein in der Ecke kann man es gut aushalten. Mit Schal und Kaffee ist es wunderbar.



Ich habe bereits von Peters Arbeit in der Seniorenresidenz berichtet, mittlerweile habe ich ihn noch in einer anderen besucht, sein 2. Arbeitsplatz. Eine ähnliche Einrichtung, vielleicht nicht ganz so schön, der Eingangsbereich modern aber kleiner, sodaß auch der ’Stuhlkreis` eingeengt ist, aber nicht weniger freundlich! Vom Prinzip her läuft es dort aber genauso, staatlich gestützt und eher einfach.


Heute nun darf ich Peter auf ein mediterranes Dinner begleiten ins Brookdale, altersgerecht schon 16 Uhr.

Willkommen in Amerika! Das Brookdale ist eine Seniorenresidenz, Dontown in Battery Park City….Die Lobby erinnert an ein Nobelhotel, empfangen werden wir wie Könige. Peter ist bekannt, seit Jahren hofft man, er würde eines Tages dort einziehen und lädt ihn immer wieder zu diesen speziellen "Werbe" Dinnern ein. Wir dürfen in der Bibliothek Platz nehmen, ein wenig Smalltalk…, ich nehme ein Buch in die Hand  -  ha, Deko, es ist nur eine Schachtel! Aber sonst sehr gediegen, schwere Teppiche, bequeme Sessel, überall Getränke und Gebäck…..Ein paar Bewohner schleichen elegant und gepflegt vorbei, vorwiegend Frauen, naja wie oft in höherem Alter.


Kurz vor 4 werden wir dann eingesammelt und mit ca 12 anderen potenziellen Bewohnern, via Lift, in ein besonders schönes Apartment gebracht - aus einem Fenster hat man Aussicht auf den Hudson River. Eines der Grösseren, offene Küche, Wohnraum, Schlafzimmer, geräumiges Bad. Heute eingerichtet fürs Dinner.



Die Verantwortung fürs heutige Menü trägt die blonde Dame im Hintergrund, Ines, aus Ostberlin - wir klatschen sofort ab!!! (Vor 25 Jahren kam sie und blieb)

So laben wir uns an guten italienisch zubereiteten Speisen und rotem Wein, haben glücklicherweise sehr freundliche und interessierte Tischnachbarn, welche die ganze Welt bereist haben…sie deutlich jünger als er, aber er ist Zahlen - und faktensicherer, auch wie oft. 

Gehts uns gut!




Nun was kostet denn dieses eventuelle zukünftige Leben dort? $15.000 im Monat…..

Puh, dies grenzt natürlich «Stuhlkreisteilnehmer» sofort ein und eben auch aus.

Wir entscheiden uns fürs Dessert und Kaffee und entfliehen fürs erste, nicht ohne Erinnerungspralinen und Flyer, denn der Tag hat ja quasi erst begonnen….

Etwas in Eile haschen wir Bus und Bahn uptown, unser nächstes Ziel - Carnegie Hall Midtown.

Thema in dieser Woche - Weimarer Republik. Lesungen, Kabarett und Musik, in unserem Falle habe ich das große Glück, ein vor 3 Wochen in Berlin verpasstes Konzert von Max Raabe jetzt hier in New York zu erleben, wie großartig!! Mal nach Berlin oder NYC fahren, bisschen Kultur, ein paar Freunde besuchen…..

Wir treffen noch ein paar Leute und erleben ein ausverkauftes Haus, ein wunderbares Konzert und ein feierndes, mitgehendes Publikum. Max Raabe und sein Palast Orchester nehmen alle mit auf eine Reise in die 20-, und 30- er Jahre des letzten Jahrhunderts, erinnernd an die Comedian Harmonists, Texte von Berthold Brecht und Kurt Weil, einigen jüdischen Komponisten und Liedermachern und Amerikanern dieser Zeit. Er singt deutsch oder englisch, einige Lieder kennt man gut.





Das Publikum tobt, etliche sind Deutsche oder sprechen auch deutsch, viele geben der Veranstaltung noch durch die Kostüme ein i -Tüpfelchen obendrauf. Frauen mit Krönchen, tollen Kleidern und Federboas, die Herren in Frack und Nickelbrille, das Haar geölt….


An der Subway am Bryant Park in der 42th  grüßt das Empire State heute Nacht in rot herüber…..


Freitag, 22. März 2024

Nine to Midnight

Es gibt nur diesen einen Tag und ein Zeitfenster von ein paar Stunden, Susanne zu treffen! 

Denn natürlich haben alle ihren normalen Alltagswahnsinn, wäre ja bei uns nicht anders.

Ich bin um so dankbarer, dass ich eigentlich mit allen, die mir wichtig sind, Zeit verbringen darf. Und um alles zu optimieren, fahre ich raus nach White Plains, kenne ich ja schon gut und es ist ja immer wieder spannend von der Grand Central Station mit dem Zug zu "verreisen".





Die Fahrt dauert eine gute halbe Stunde und verspricht Kurzweil. Neben mir eine Mami mit ihrer vielleicht 5 jährigen Tochter und der Schaffner treibt mir schon fast wieder die Tränen hoch, indem er - klick klack - mit dem Fahrkartenlocher einen Smiley in ihren Fahrschein knipst….wo bitte gibt es denn noch so etwas?????

In Wanderlust vereint überqueren wir den Hudson River und starten in Nyack eine kleinere Bergtour auf den Mount Hook. 



Während des Gehens kann man wunderbar erzählen, solange man genug Puste hat😅 und oben auf dem Gipfel werden wir mit einem grandiosen Rundumblick belohnt.




In Nyack ist das Geburtshaus von Edward Hopper, dort hatte er auch lange gelebt und gearbeitet, bevor er nach NYC zog, leider hat das Museum/ sein Haus heute geschlossen..


So stärken wir uns köstlich im Art Café, bevor ich die Heimreise antrete, denn der Tag ist noch lang!



In der Gemeinde etabliert sich gerade ein neues Format » Deutsch sprechen « Willkommen ist jeder, der deutsch lernen, üben, hören, sprechen…..möchte. Imke und Lars haben sich witzige Texte und Spiele rausgesucht, tw neu erdacht, anhand derer wird sich langgehangelt. Zueinander kommen heute ein paar Muttersprachler und ein paar Amerikaner, ein Pole, eine Asiatin. Eine studiert Germanistik, eine andere hat einen deutschen Freund, die dritte deutsche Vorfahren. Man erfährt ein wenig über jeden und wir haben wahrlich Freude daran, die sehr deutsche ’Zwiebelschalentechnik` zu vermitteln. Ein von Imke gefertigtes Activity Spiel bringt Lockerheit und super Spaß!!!
Und natürlich gibt es wieder einmal eine Unglaublichkeit!😉 Dawn, die Amerikanerin berichtet über deutsche Vorfahren, großelterlicherseits.   -    Mit Namen Litzmann   -    Ich mußte nachfragen, aber ja, richtig verstanden. Heinrichs Vorfahren, mütterlicherseits  -  Litzmann! Das ist doch kaum zu glauben oder was!?! Sie ist begeistert über meine Berichte, hatte sie zuvor noch niemals irgendetwas gehört, nichts ist da überliefert. Wahrscheinlich gibt es auch keine Verbindung aber (weltum)spannend ist das schon!

Der Tag kann voller kaum werden…..zum Glück gibts die Nächte…..

Ab nach Hause, Tobesachen gegen Krönchen tauschen und wieder los, Ziel heute "Somewhere Nowhere"





Eine Bar in Midtown, 25th Street im 38. Stock eines Hotels. Es gibt eine Band, Swing, Jazz, Blues, einen Stepptänzer, Cocktails und gute Laune…….und diesen Ausblick…..








Auch das kann New Yorker Alltag sein, es kann so richtig Spaß machen  -  Nine to Midnight!!!!!







Donnerstag, 21. März 2024

Sichtachsen


Wenn ich aus meinem Haus auf die Straße trete und nach rechts sehe kann ich bis nach Midtown schauen, Chrysler Building grüßt aus der Ferne. Zu Fuß gehe ich ungefähr eine Stunde, durch Chinatown, Bowery, Soho, Nolita, Noho, Gramercy oder Flatiron, je nachdem, wo man sich langschlängelt. 

Natürlich war ich im Bryant Park, die Eisbahn ist abgebaut - war ich leider wieder zu spät zum Schlittschuhlaufen - und der Rasen gesät, immer wiederkehrende Kreisläufe, alles wird eingezäunt und Mitte April/Anfang Mai zum Lümmeln eröffnet. Aber auch jetzt sitzen schon alle draußen, der Park ist voll und fröhlich, Frühling in der Stadt. Bestimmt sind auch ein paar Schüler der ec NYC Sprachschule dabei und fangen gerade mit allem erst an 🥹



Es lockert auf und das Wetter ist viel zu schön um irgendwo reinzugehen, ich kann tatsächlich alles richtig laufen lassen, kein Kulturdruck, nichts muss - alles kann lediglich. Am Wochenende kommen Heinrich und Malwine und dafür hebe ich mir ein bisschen Museums- und sightseeing-Lust auf!

Ich treffe C, eine Freundin von Cynthia, und wir wandern stundenlang durch den Central Park, erfreuen uns an frischen Farben und wärmenden Sonnenstrahlen. Eine Historikerin und Sprachwissenschaftlerin, Dozentin, Feministin….gerade schreibt sie an ihrem 2.Buch. Es ist spannend, wie man sich heutzutage thematisch aneinander herantastet, erstmal viel hören und sensibel nachfragen. Später direkter und im besten Falle ein guter Diskurs. Das liebe ich.




Ich quere den Park hin und her, Dinner in der Upper West mit Peter und später Filmabend 🍿 bei Cynthia auf der Couch, Upper East……Alltag in New York City.






Spät in der Nacht steige ich in die Sub und ruckele Downtown, mit all den anderen Nachtschwärmern.
Aus der eleganten, sauberen, sicheren Upper East in meine schmutzige, laute, nachts etwas unheimliche neighborhood ….aber wenn ich vor meinem Haus nochmal runter nach Süden schaue - sehe ich das…..





Mittwoch, 20. März 2024

Ricardo und The Back Room

Wer sind eigentlich Ricardo Gonzales und seine Frau Ashley?

Eigentlich könnte ich auch ein paar Wochen einfach in dieser Wohnung bleiben!

Es gibt täglich neue Dinge zu entdecken, hier noch ein Bildchen, da noch ein interessantes Buch, ein Text an der Wand, Filme, die man unbedingt schauen möchte ….

Ich liebe diese erzählenden Räume! Jedes Detail hat eine Geschichte, kein Raumausstatter dieser Welt kann so etwas hinbekommen, alles atmet, erinnert, verspricht, verstört, windet im Gehirn herum und macht irgendwas mit dir. 

Ich bin dankbar, hier sein zu dürfen.





Diese Terrasse ist so riesig, man klettert durch das Fenster und kann mit einer Tasse Kaffee, windstill, wunderbar in der Sonne lungern.




Also, Ashley ist diese großartige Frau, welche dem Künstler den Rücken freihält, die Mutter des gemeinsamen Kindes und ihres Zeichens Lehrerin.

Ricardo Gonzales, in México City geboren, in NY diverse Kunstakademien besucht, auch in Europa(Spanien),bescheiden sagt er von sich, er versucht sich in Kunst. Und ja, er hat tatsächlich gerade eine Einzelausstellung in Südamerika. Meinen Recherchen nach, und in einigen seiner Bilder auch in der Wohnung, hat er sich viel mit den Themen Leben vs. Tod, teilweise kindlich naiv oder im Cartoon-Stil beschäftigt. Manche Werke wirken auf den ungeübten Betrachter etwas verstörend -so schaut man, im Bette liegend, direkt auf zwei Totenköpfe….nun ja, Kunst eben….





Die Farben sind auch irgendwie immer sehr gesetzt und düster, finde ich. 

Aber ich liebe diese Wohnung, in der ich tagtäglich ein - und ausgehe wie und wann ich es mag, einschlafe und aufwache, Kaffee trinke, Essen bereite, Leute einlade….

Das Dunkel der Bilder erleuchte ich mir mit viel echter Sonne und starte eine Wanderung, von meiner Wohnung aus, über die Williamsburg Bridge - war tatsächlich noch offen!








Auch den Riverside Parkway dort drüben kenne ich nur vom Wasser aus, es ist Zeit, diese Lücke zu schließen! Großartig umgestaltet, das Alte mit Modernem in Einklang gebracht, kaum jemand ist unterwegs, es pfeift allerdings auch eisiger Wind..

Ich finde, man kann sich dann, nach ein paar Kilometern, auch mal so richtig belohnen, in der guten alten Bedford Street - der erinnernde Leser weiß natürlich, daß es sich um eine der ersten, längsten durchgängigen Straßen in Queens/ Brooklyn handelt 😉


Und weil ich ja NYC Alltag erlebe wird die Nacht zum Tag gemacht!

10 min Fußweg bringen mich in den Back Room, durch eine unauffällige Gittertür gelangt man über einen langen, engen Gang in einen Hinterhof. Treppe rauf, Tür auf, Gesichtskontrolle und rein in die Prohibition! In Erinnerung an alte Zeiten wird hier getanzt, getrunken, gesungen ….samtene Couchen träumen unter verhangenen Kronleuchtern, anzügliche romantische Gemälde, aufwendige Holzvertäfelungen, ein bewachter Durchgang hinter einem Bücherregal - die Leute verstehen zu feiern! Cocktails trinkt man aus Kaffeetassen, Bier in Papiertüten gehüllt - Prohibition eben. Wer Glück hat,trifft hier Bands wie U2, Pearl Jam, Adele…..

Die Band spielt Swing, Jazz, Blues….getanzt wird alles, herrlich. Eine Weile schaue ich mir die Schrittfolgen an, dann lasse ich es einfach laufen… es gibt Profis und Amateure und niemand schaut… 

naja, wir sind ja auch in New York!







Up to Highland Falls

Der berühmte german black boyfriend ist schon sehr verlässlich. Auch nach mehr als 300000 km schwebt er förmlich über dem Highway, natürlich...