Da fragt man sich, ist es die MET, sind es hauptsächlich Touristen oder tatsächlich die Lust auf Wagner?!? Es gibt Lohengrin, auf deutsch.
So finde ich mich rechtzeitig ein, bin ja schon U-Bahn erfahren😉und freu mich auf ein volles Theater und ein tolles Stück. Ja, Touristen sind da aber auch sehr viele offensichtlich Einheimische und MET Club-Mitglieder, schräge Klamotten und auch Jogginghosen, jung und alt, Kostümierte …fein!
Ich hatte einen sehr guten Platz am Gang und konnte mich gemütlich einrichten. Gefühlt alle haben ihre Jacken, Taschen etc. mit am Platz, gut so, die Klimaanlage sorgt für sehr frische Luft.
Die Oper wird in drei Teilen aufgeführt, dazwischen ca 30 min Pause.
Das Bühnenbild ist echt stark, man spielt mit Farben und und riesigen bewegten Ebenen, Wagner hätte seine Freude gehabt. Der Chor ist gewaltig und die Solisten stark und ☝🏻unglaublich gut zu verstehen!!
In der Rückenlehne des Vordermannes befindet sich ein kleiner Bildschirm in dem man zwischen vier Sprachen die Untertitel wählen kann, toll!
Das Orchester, unter der Leitung des Kanadiers Yannick Nézet-Séguin, fängt das Publikum mit den für Wagner so typischen Bläsern und Streichern und mühelos ist man mitten in der Handlung. Diese langen Werke sind für mich immer bisschen wie eine Serie, die man am Stück weggucken muss, sodass mir die Pausen fast zu lang sind. Aber so kann man mal schlendern und Haus und Leute beschauen…Die Getränke und Snacks sind teuer, so haben viele ihr ’Picknick’ dabei und zelebrieren dies drinnen oder draußen in der Sonne.
Was genau Wagner sich damals so gedacht hat werden wir nicht ergründen, auch wenn sich so viele schon daran versuchten, ich finde es lässt viel Raum und ich glaube, in Deutschland hätte man diesen Lohengrin von heute, mit einem großen Piotr Beczala und den unglaublichen Damen Elsa und Ortrud…, nicht aufführen können, da lasse ich jetzt auch mal Raum…..







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