Freitag, 24. März 2023

Besuch

Heute fühle ich mich so richtig heimisch, denn ich bekomme Besuch! Und wer Besuch bekommt hat ja irgendwie ein Zuhause, noch dazu, wenn man seinen Besuch selbst vom Flughafen abholt.

Emilia hat noch Semesterferien und da bietet es sich ja förmlich an, seine Eltern, hier jetzt mal nur die Mama, zu besuchen, auch wenn der Weg diesmal etwas weiter ist als sonst😊

Im Glauben, sie würde in JFK landen, plane ich meine Reise dorthin mit der Bahn, dauert ja alles seine Zeit bei den Entfernungen in dieser Stadt. 

Einer glücklichen Eingebung folgend, erfrage ich aber sicherheitshalber nochmal die Ankunftszeit, welches Terminal( JFK hat 8!) und welcher Flughafen - Newark!!!!!!! Am anderen Ende der Stadt..

Puh, Glück gehabt🍀heißt aber, alles nochmal neu planen, denn dorthin fährt man mit ganz anderen Verkehrsmitteln und vor allem auch über eine Stunde, wenn man alle Anschlüsse bekommt.

So kaufe ich vorher nur ein paar Leckereien ein, vereinbare einen Frisörtermin, ja, muss hier natürlich auch mal gemacht werden💇🏼‍♀️ und begebe mich schon mal rüber nach Manhattan.

Vom Time Square gehe ich ein Stück zu Fuß zum Bahnhof, zur Pennsylvania Station.


Genau gegenüber ist der riesige Madison Square Garden und völlig verrückt, als ich davor stehe und mit dem Handy ein Foto mache ——-


——- erscheint die Meldung auf meinem Display———


Also zur Erläuterung für Nichtkenner, Martin Gore ist ein Bandmitglied von Depeche Mode, deren weltgrößter Fan ich bin😎 und Depeche Mode gibt hier im Madison Square Garden ein Konzert - wenn ich in NY bin, die Karten aber mit über $1000 viel zu teuer sind….darauf sollte ich wohl nochmal schmerzlich hingewiesen werden..schon merkwürdig manchmal. Aber vielleicht setze ich mich dann einfach hier irgendwo auf die Straße und hoffe auf ein paar Töne oder einen zufälligen Blick…

Der Bahnhof ist unterirdisch und im ersten Moment sehr verwirrend, viele verschiedene Anzeigetafeln für alle möglichen Arten von Zügen und Richtungen. Mit dem, hoffentlich richtigen, Ticket gehts noch weiter unter die Erde und los gehts, mit einem Zug, der an die Tribute von Panem erinnert.

Eine ganze Weile bleibt es dunkel, man unterquert ja halb Midtown und den Hudson River. Wieder ebenerdig hat man nun die eher südliche Perspektive auf die Skyline und gleitet durch die Vorortindustrie.




Wir passieren Newark und dann steigt man schon um in den Airtrain, der die Runde über alle Terminals abfährt und ich erreiche den Flughafen ungefähr zeitgleich mit der Maschine aus Frankfurt.

Und wie eine Einheimische😉setze ich mich in den Ankunftsbereich und warte auf meinen Besuch….






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