Montag, 2. Dezember 2024

Immer diese Anreisetage…..


Nun habe ich also den Direktflug für mich entdeckt, Berlin - New York in 9 1/2 Stunden, wunderbar! Einen halben Tag sparen, den Umstand London außen vorlassen, preislich genauso gut. Kein Streik in Sicht, vorabendliche Anreise zum Flughafenhotel Moxy und !?! Mehr bekommen als erwartet - ein riesen Doppelzimmer für eine Person, einen Gutschein für einen Begrüßungscocktail, den ich gar nicht einlösen konnte😂, eine morgendliche Kaffee Hotline und ein kostenfreies Shuttle zum Flughafen, ganz für mich allein, wow! Absolute Empfehlung!

Einchecken, Zoll schnell und komplikationslos, Zeit für ein kleines Frühstück und Vorbereiten auf diesen doch recht langen Flug, durchgeführt von United Airlines, alles in time.

Die Ernüchterung setzte ein, als ich meinen Platz erreichte, eigentlich wäre nur ´Stehen ´  ungemütlicher gewesen. Alles sehr eng und einfach, mein Nachbar ein indo-pakistanisch aussehender, offensichtlich wissenschaftlich arbeitender Weltbürger ( oder wie drückt man das heutzutage aus!?) nahm schon mal mehr als ihm zustehenden Platz ein und keine Notiz von mir. Zweiteres muss ja nicht unbedingt, ein bisschen Anstand würde ja durchaus reichen….

Schlimmer traf mich die Durchsage, dass heute leider keine Kopfhörer verfügbar wären, Fehler des Veranstalters, tja🤷🏼‍♀️, man könnte sich aber über eine App dort anmelden und sich irgendwie Zugang auf und über eigene Hardware verschaffen. Cool, mit Kabellosen Ohrstöpseln und einem Handy, haha… wie sollte ich nun 9 1/2 Stunden, inklusive nutzlosem Nachbarn überstehen??

Durch zielorientiertes Vorgehen erkämpfte ich mir - ganz allein! - die Verbindung zu United und konnte immerhin einen Film im Handy Kleinformat schauen „Alles steht Kopf 2“ ganz ganz schön!!!

Essen beschäftigt eine Weile und macht müde 🥱, danach ist schon mal die Hälfte der Flugzeit rum, und immernoch 4 1/2 h…., der Nachbar drängelt, von vorn und hinten auch nur Rumgezappel, gefühlt auf’m Schoß… Buch habe ich nicht dabei…, also starte ich einen zweiten Film, auf dem größeren Bildschirm, dafür stumm🤣, ich wähle Untertitel mit selbsterklärenden Bildern - „Ghostbusters “. Wunderbar, Einstimmung auf NYC…..is there something wrong in the neighbourhood….

Irgendwann geht alles ja auch zu Ende und wir landen, früher als erwartet!!, bei herrlich blauem Himmel in Newark, auf der anderen Seite des Hudson Rivers. Einreise diesmal superschnell und problemlos, ein paar einfache klare Fragen und Antworten und fertig. 

Newark ist der zweite große Flughafen für New York Reisende, der sich bereits territorial in New Jersey befindet. Durch Berichte und eigene Erfahrungen ist die Wahl zu empfehlen, alles scheint einfacher und schneller und die Weiterreise in die Innenstadt verläuft ähnlich. Am preiswertesten ist man natürlich mit Öffentlichen unterwegs, Bus oder Airtrain und Zug. Hatte ich schon mal beschrieben während der letzten Aufenthalte. Kosten um die $20.

Für mich allerdings sollten die Überraschungen noch nicht ausgeschöpft sein🫣. Meine amerikanische SIM Karte, mit der ich bereits zwei mal in den Staaten war, jeweils sehr einfach online aufgeladen, war funktionslos…

….Ina allein in New York……

Da steht man erstmal da!!! Flughafen W-LAN zu schwach, um irgendetwas zu laden, also auch kein Alternativkauf möglich. Keine Nachricht an jemanden, keine Busfahrt - denn dieses Ticket muss man online kaufen…also Airtrain und Zug, das geht am Automaten. Zum Glück kenne ich mich tatsächlich gut aus, was sich jetzt absolut auszahlt!!!!

Also, für solche Fälle im Vorfeld alle Optionen checken, funktionierende Kreditkarte oder eben SIM vorher! testen, ein Taxi kostet wirklich viel mehr Geld, welches man doch lieber für andere, schöne Dinge nutzen könnte!

Ich jedenfalls habe mich vom Airtrain zum Bahnhof fahren lassen, eine halbe Stunde auf einen komplett überfüllten Zug gewartet und bin dann bis zur Penn Station (Endstation) gefahren. So gelangt man durch die wunderschöne, nagelneue Bahnhofshalle, unter dem Madison Square Garden, hinaus nach midtown auf Manhattan. 


Was auch immer diese Stadt mit mir macht….., wieder bin ich soooo angefasst, dass ich losheulen könnte…alles fühlt sich so vertraut an, ich weiß genau, wo ich hin muss, als wäre es gestern gewesen…es ist wie nach Hause kommen…

Und so ziehe ich meinen Koffer über die 7th Avenue, ein paar Straßenzüge hoch, rüber zur 6th und natürlich als allererstes zum Bryant Park, den man vor lauter Weihnachtshütten und Menschen nur erahnen kann. Was für ein Spektakel…. 




Gertrude Stein harrt der Dinge…..


Einen Kaffee an der Central Station, ankommen und einlassen , und dann wie gewohnt, 6 train uptown, 96 street aussteigen, raus auf die Lexington und klingeln…..


Cynthia wartet schon und es ist, wie nach Hause kommen…….

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Up to Highland Falls

Der berühmte german black boyfriend ist schon sehr verlässlich. Auch nach mehr als 300000 km schwebt er förmlich über dem Highway, natürlich...