Dieser Tag hat wirklich sein Bestes gegeben, es für mich fein zu gestalten!
Mit komischem Morgengefühl erwacht, viel zu früh, draußen grau und kalt, in der Sub viel zu voll und gleich ’n Schwitzanfall, auf der 42. Blaulicht, Alarm, viel zu laut, Schlange im Café zu lang….oah nee!
Und dann, schau ich hoch, und sehe diese Werbung!
Die ist doch der Hammer!?!?!
Da die riesigen Bildschirme ja ständig wechseln stehe ich bestimmt 5 min davor und warte und schaue….und die Leute denken bestimmt ich bin lost oder so.
In Gedanken gratuliere ich dem Ideengeber und gehe gestärkt und tapfer in den Unterricht, heute wieder mit Tatiana der Strengen, über deren HA ich 2 Stunden saß. Dieses Gefühl, nicht genug gelernt zu haben ist irgendwie auch tief verwurzelt und ich hätte nicht gedacht, dieses nochmal so zu empfinden.
Jeden Tag ein anderer Nachbar, die Regel, sitze ich heute neben einem etwa gleichaltrigen Brasilianer, dessen Frau und zwei Teenager Kinder auch hier in NY sind, damit der Papi seinen Englischtraum verwirklichen kann. Als Ingenieur ist er gut strukturiert und technisch versiert, was mir ein paar gute Tipps beschert und uns ein klein wenig in der Grammatik hilft, die wir heute den ganzen☝🏻Tag ’verinnerlichen’. Es gibt also fast niemanden, dem die HA leicht von der Hand gingen, puh, das tröstet mich und ermutigt mich, zu bleiben. Wir ackern uns durch die Zeitformen und Tatiana macht das heute richtig gut. Also solche Lehrer wünscht man jedem, absoluter Sachverstand, Didaktik super..immer noch Seitensprünge zur Aussprache, Betonung. Am Ende macht es fast Spaß, vor allem, wenn sich Synapsen verschalten und man freiwillig weitermachen möchte ist doch das Ziel erreicht.
Das Besondere an diesem Donnerstag war der ’children day’, alle können ihre Kinder mitbringen, Mitarbeiter und Schüler, und das wird dann auch so gemacht, sehr schöne Sache. So krabbelt die kleine 10 Monate alte Emilia😊den langen Flur entlang und ein paar Vorschüler flitzen durch die Gänge.
Nach der Schule bin ich echt ausgelaugt und müde und alle verschwinden, so ähnlich, überall hin, es ist immer noch grau und kalt und so beschließe ich, mit der Bahn nach Hause zu fahren und mich mit Gemütlichkeit, Kaffee, Süßem und Wärme zu belohnen und das erste mal hier fühle ich so ein kleines Heimwehchen an mir zupfen und bei dem Gedanken an meine absolut Allerallerallerliebsten freue ich mich richtig auf zuhause, das echte, und das fühlt sich soooooooo gut an!!!
Der Tag hat also weiter für mich gesorgt und Cynthia auf mich warten lassen, die auch sofort die Vollzeitpflege übernommen hat☺️Eine ganze Kanne Kaffee und Schokoladenkekse taten das Übrige, ich brauchte nur noch entscheiden, ob wir Burger, Moussaka oder Pasta essen wollen und wann - vor oder nach der Ausstellungseröffnung…..
So haben wir uns dann später noch mal auf den Weg gemacht und siehe da, es war wärmer und die Sonne hat sich noch durchgekämpft auf unserer Wanderung zur 68.
Unterwegs haben wir noch überlegt, unsere eigene Bank aus dem Sperrmüll mitzunehmen, da auch nicht ganz klar war, um welche Art Kunst es gehen würde.
Und dann standen wir davor - David Zwirner - und sofort erinnerte ich mich an die Empfehlung von David zur Gerhard Richter Ausstellung, tja gerade verpaßt…
Wunderschönes Gebäude, tolle Räume und die Kunst, naja, das ein oder andere, vor allem teuer….
Cyn kannte natürlich ein paar Leute da und das Lustigste war, daß mich jemand fragte, ob ich eine der Künstlerinnen sei ..










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