Gute 23 Stunden bin ich jetzt auf den Beinen, den Großteil dieser Zeit verbrachte ich auf Flughäfen und in der Luft.. 4.30 Uhr Einchecken, trotz Schlafplatznähe waren schon mindestens 50 Leute vor mir in der Schlange, der Iberia-Flieger war rappelvoll und brachte uns sehr turbulent nach Madrid. Wer den Flughafen kennt, weiß, das man für Anschlußflüge 2-3 Stunden Zeit haben muß, es geht mit Zügen über und unter der Erde von Terminal zu Terminal, Rolltreppen hoch und wieder runter, nach neuer Bordkarte anstehen, (☝🏻Streik) wieder hoch, rechts, runter, Zug…- Zoll - der größte Spaß einer Amerikareise. Völlig durchgeschwitzt, gerade rechtzeitig, erreichte ich freudig das Gate, um noch einmal kontrolliert zu werden. Nun wollte die Dame mein Rückreiseticket sehen, hab ich natürlich noch nicht, sind ja noch 3 Monate hin, dafür hatte ich einen winzigen Ausdruck meiner Buchung, fein, dachte ich, ihr gefiel es nicht so gut. Das Newark tatsächlich ein Flughafen in Amerika sein sollte, erschloss sich ihr nicht, so zog sie von dannen mit all meinen Unterlagen….zu meinem Glück gab es Flughafenmitarbeiter mit evtl Reiseerfahrung und ich erreichte meinen Sitzplatz kurz vor Abflug….
Acht Stunden später und trotz dessen fünf Stunden früher empfing New York uns stürmisch und verschneit. Nun ja, immer noch Flughafen, versuchte ich mir zügig einen guten Platz in der Einreiseschlange zu ergattern, immer stoisch weiterdrängen. Nach etwa 2 Stunden und einem völlig irritierten Sicherheitsbeamten, der einfach nicht verstand, was - ich - allein - 3 Monate - in New York machen möchte, hat sich meine Unterkunftsbuchungen zeigen lassen, Attraktionen abgefragt 🤷🏼♀️ vielleicht brauchte er ja selbst mal ein bisschen Inspiration(?!) war ich immerhin schon mal offiziell in New York angekommen.
Nun zahlte sich aus, daß ich Nahverkehrstechnisch gut vorbereitet war. Einen Zug/Metro Stadtplan hatte ich schon gespeichert und das neue Zahlsystem OMNY, ich hatte mich zuhause schon registriert, funktioniert tatsächlich an allen NewYorker Haltestellen kinderleicht. Und da ich meine amerikanische SIM Karte noch nicht in Gebrauch hatte, somit keine mobilen Daten oder Karten zur Verfügung standen, zahlte sich einmal mehr aus, auch einfache Karten lesen und nutzen zu können.
Es ist quasi niemand, so wie ich mit 2 Gepäckstücken, „ Öffentliche“ gefahren, aber das wollte ich unbedingt mitnehmen, Airtrain, verschiedene U-Bahnen und einen nicht unerheblichen Fußmarsch mitten durch Chinatown…..herrlich!!!!!



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