Freitag, 31. März 2023

Diner

 Heute wollen wir, nach so viel Kultur, mal so richtig lungern.

Ein paar Blocks entfernt gibt es einen zauberhaften, wahrlich glänzenden Diner!!!!


 

Wir gehen extra erst zum späten Vormittag hin, um das Menü so richtig auszukosten. 
Ein typisch amerikanisches Diner unterscheidet sich durch einige Dinge von sogenannten Fast Food Ketten.
Das Interieur ist aus Filmen bekannt😉. Im Eingangsbereich ein langer Tresen, lederbezogene Bänke oder Stühle, die Tische mit Aluminiumkante, ach wie schön!!
Man wird platziert, so es einen freien Tisch gibt, ansonsten wartet man am Tresen und wird später hingeleitet. Die Bedienung stellt sich vor, reicht die Menükarten und sofort steht ein riesiges Glas Eiswasser vor einem. 
Wir zerfließen schon beim Lesen des Angebotes und können uns kaum entscheiden, sämtliche Eier, mit allem Zubehör, Pancakes in allen Variationen, Veganer kommen nicht zu kurz und erstmalig in der Karte - Cosmopolitan, ein typischer Cocktail aus diversen Serien in NY🤫 und so ordern wir quasi ALLES.
Die Kellnerin wundert sich kurz, lässt uns aber gewähren…




Wir essen, bis wir nicht mehr können, es ist wirklich alles sooo lecker, was für ein Glück!

Kurze Verschnaufpause…..

Und rüber gehts nach Manhattan, einfach die Straßen entlang, es gibt einfach so viele.

Mittlerweile hat man auch einen ganz guten Überblick und findet sich mit der Sub gut zurecht. Wir laufen den Broadway nach Süden und zum ersten mal schauen wir mal in den ein oder anderen Laden, gibts ja auch unendlich hier😅.

Weiter gehts nach Chelsea, Richtung Hudson River und unser Ziel ist ein Picknick auf der High Line.

Hierbei handelt es sich um einen, ein paar Kilometer langen, parallel zum Hudson verlaufenden, etwa 8 m🤔? oder so, über der Erde verlaufenden Weg, nebst einer alten Schiene.

Im 19. Jh. betrieb die NY Railroad dort Güterzüge, die Lebensmittelmärkte und Industrie belieferten. Da die Bahn ebenerdig fuhr und viele Straßen kreuzte, fielen ihr viele Fußgänger zum Opfer, man nannte die 10.Avenue auch Death Avenue..

Die Idee der Hochbahn wurde bis 1934 umgesetzt und ermöglichte noch bessere Zuwegung zu Betrieben und den Docks, bis allerdings der Transport auf Lastwagen überging. Die Industrie am Westufer verlor an Bedeutung, 1980 wurde der Verkehr der Hochbahn endgültig eingestellt.

Teile der Bahn wurden abgerissen, einem glücklichen Umstand aber ist es zu verdanken, das sich ein Verein der ’Freunde der High Line’ zusammenfand, welcher diesen wunderbaren Wandelpfad über allen als Park angelegt hat. Über 200 Pflanzenarten sind natürlich arrangiert, ein paar alte Gleise eingebettet, verbindet der Weg drei Stadtteile miteinander, von der 11.-30. Street kann man an 13 Stellen einsteigen und spazieren..



Zum Ende unseres gemütlichen Tages entdeckten wir noch ’Little Island‘ einen öffentlichen Park, der durch seine ausgefallene Architektur besticht. 



Schon sehr witzig, oder?! Über zwei Brücken gelangt man hinüber und läuft dann hoch und runter, verschlungene Pfade, viel lauschige Plätzchen, Spielplätze. 

An dieser Stelle war vorher das Pier 54, das vom Hurrikan Sandy vollständig zerstört wurde, ein Visionär und ein tolles Team haben diesen neuen besonderen Ort erschaffen.

Und überall erblüht der Frühling…

Donnerstag, 30. März 2023

Inselhopping

 Der Winter hat sich noch einmal zurück gemeldet, 0 Grad heute Morgen! Aber knallblau und Sonne satt..

Wir fahren mal wieder Fähre ⛴️ und besuchen zwei, Manhattan vorgelagerte, Inseln - Liberty Island und Ellis Island.


Sicherheitskontrolle wie am Flughafen, ich finde das in Ordnung.

Mit gefühlt 300 anderen fahren wir, bei gutem Seegang, Richtung Liberty. Es löst schon besondere Gefühle aus, sich zwar aus etwas anderer Richtung aber schon vom Wasser aus, dieser Statue zu nähern.

Ich hatte ja lange überlegt, wie ich meine Reise beginne und die Seepassage war eine echte Option. Dieses Gefühl nachempfinden, in Bremen oder Hamburg an Bord zu gehen, Aufbruch in die neue Welt, für Millionen Menschen war das Hoffnung, Neubeginn….

Nun landen wir also erstmal an Liberty Island und begeben uns direkt ins Museum, das erst vor ein paar Jahren eröffnet wurde. Es widmet sich hauptsächlich der Idee und der Umsetzung der Freiheitsstatue, wie an jedem Ort bisher aber auch Aufarbeitung der Geschichte, wer lebte vor allen Europäern hier, Zwist um Zugehörigkeit und Gerichtsbarkeit, Jersey oder New York. Sie gehörte den Ureinwohnern, den Holländern, den Engländern, den Franzosen, einigen Privatpersonen…und ist heute im Besitz der Bundesregierung der Vereinigten Staaten. 

Erdacht und umgesetzt wurde die ’Freiheit’ oder offiziell ’Liberty Enlightening the World’ von einem Franzosen, Frédéric-Auguste Bartholdi, der in den 1870-ern zuerst mit Kopf und Fackelarm begann und über Spendenaktionen Geld in Europa sammelte, die Amerikaner sollten den Sockelbau finanzieren, was sich als durchaus schwieriger erwies. Viele bedeutende amerikanische Persönlichkeiten beteiligten sich, Edison, Astor, Kennedy, Dichter und Journalisten(Pulitzer) riefen zur Spende auf. Per Schiff wurden die Einzelteile über den Ozean gebracht, das innere Gerüst wurde im Übrigen von Eiffel konstruiert und im Oktober 1886 wurde die Statue endlich eingeweiht. 

Ich finde sie tatsächlich wunderschön.

Seither gilt sie als Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit, Gleichberechtigung und Hoffnung.

 Für Einreisende, für Heimkommende….






Weiter gehts zur nächsten Insel - Ellis Island, dort erwartet uns das Museum of Immigration, über 30 Jahre die zentrale Sammelstelle für Immigranten in die USA, etwa 12 Mio Menschen kamen zwischen 1892 und 1954 dort an. Einzelne Personen, Familien, nachgeholte Frauen und Kinder. Menschen aus der ganzen Welt. Im ’alten Charme’ des Gebäudes findet man unendliche Informationen zur Einwanderungsbewegung, wer kam wann, woher, warum, Geschichtsunterricht vom Feinsten, bebildert, vertont….man kann Stunden dort verbringen. Wer durfte bleiben, wer nicht, ärztliche Untersuchungsmethoden, Intelligenztests, Einzelfallentscheidungen. Für die meisten begann ein neues Leben mit neuer Hoffnung, Amerika ist riesengroß und viele machen sich auf den Weg, um in anderen Teilen des Landes zu siedeln..(auf die unrechtmäßige Landname gehe ich hier nicht ein) manche blieben unter sich, andere vermischten sich zu quasi neuen Kulturen. 





Eines eint sie heute alle, sie sind alle Amerikaner, Patrioten, sie lieben ihr Land und stehen im Ernstfall zusammen.

Wir sind so vertieft in den hintersten Räumen des Museums, daß wir nicht merken, die einzig übrigen Gäste zu sein und erschreckt, durch den Aufruf zur letzten Fähre, rennen wir durch das menschenleere Gebäude hinaus - in die Freiheit - rüber zum Festland - einfach so…..

     


Mittwoch, 29. März 2023

Sightseeing

 Wenn man Besuch hat versucht man, in kurzer Zeit so viel wie möglich zu sehen….der heutige Tag war ein Musterbeispiel für eine gelungene Planung.

Erste Station - Grand Central Station (eigentlich Terminal), ein sagenhaft schöner Bahnhof, bekannt aus sooo vielen Filmen und Geschichten. 

Als Kopfbahnhof wurde er 1913 fertiggestellt und gilt weltweit als der Bahnhof mit den meisten Gleisen. An 44 Bahnsteigen enden 67 Gleise, auf zwei Ebenen. Alle Pendlerzüge aus Richting Norden enden hier und viele U-Bahnen kreuzen , so daß man von dieser Stelle aus eigentlich jeden Winkel der Stadt erreichen kann. Er verfügt über eine zauberhafte Deckenbemalung in der Haupthalle, der auf blaugrünem Grund den Zodiak, Tierkreis am Sternenhimmel widerspiegelt. Die zentrale Uhr ist beliebter Treffpunkt, Restaurants und Cafés laden zum Verweilen.




Die Zugänge zu den Gleisen sind kaum als solche zu erkennen und werden erst kurz vor Abfahrt oder Ankunft der Züge bekannt gegeben. 
Wir erkunden einige Orte aus uns erinnerlichen Filmen und treffen auf so manchen Fan von Gossip Girl, einer amerikanischen Teenie Serie. Die meist weiblichen Wesen posieren und fotografieren sich auf Treppen, Balkonen…so manche hofft vielleicht auf einen der Begehrten als Passanten😊

Wir laufen, bei herrlichstem Sonnenschein, die Park Avenue entlang zum 12 Uhr Termin - Empire State Building.

Die Saison hat noch nicht so richtig begonnen, so dass wir ohne Wartezeit und mit relativ wenig anderen das imposante Gebäude betreten können.
Man wandert durch verschiedene Hallen und Räume und kann an Tafeln, Bildern, Modellen, mit kleinen Filmen …alles über den Bau und die Nutzung erfahren. Es ist sehr informativ und kurzweilig gestaltet und steigert die Spannung, besonders bei mir, vor der kommenden Höhe.
In wirklich ungewöhnlichen kurzer Bauzeit, 1930/31, wurde der Wolkenkratzer fertiggestellt, jeder kennt die Bilder der, in schwindelerregender Höhe, auf Stahlbalken pausierenden Bauarbeiter. 313 m hoch, mit Antennenspitze 443, ist sie bis 1972 (☝🏻Twin Towers) das Stadthöchste Gebäude. 
Man ordnet den Baustil dem Art déco zu, in dieser Zeit wurde in New York viel danach geplant und gebaut. Die typische Verjüngung nach oben, je höher es geht, schrieb eine Bauordnung von 1916 vor.



So gleiten wir mit dem Fahrstuhl hoch zur 80.Etage, in der man, hinter Glas, einmal rundumlaufen kann und schon mal einen Blick erhascht. Beste Sicht heute!




Und weiter gehts nach oben bis zur Aussichtsplattform auf der 86. Etage, ich hatte etwas Respekt aber es ist so gut mit hohen Mauern und super hohen Gittern abgesichert, daß es auch für mich ein echter Genuss ist.






Wow, das ist also auch ein Muß bei einem New York Besuch!!!!!

Wir erlaufen heute noch sehr viel, Chrysler Building, Rockefeller Center, Central Park und das absolute Highlight des Abends - ein Stück im Hudson Theatre am Broadway - J.Chastain in ’ A Doll´s House’


Ausverkauftes Haus, auch viel jüngeres Publikum und eine tolle Aufführung mit großartigen Darstellern!

So stelle man sich das Leben vor, in der Stadt die niemals schläft……nur wir sind jetzt wirklich müde….

Dienstag, 28. März 2023

Bedford Avenue

 

Grenzüberschreitung.

Wir erweitern unseren Radius nach Südosten und freuen uns auf Brooklyn, den Bevölkerungsreichsten Stadtteil New York’s (2.736.074 E in 2020). Und wir beginnen gleich in der fast direkten Nachbarschaft mit Williamsburg und der längsten Straße des ganzen Stadtteiles - Bedford Avenue. 16,4 km, 132 Blocks entlang bis ganz runter zur Sheepshead Bay ans Wasser. Schon vor 200 Jahren galt sie als wichtige Verbindung von den Farmen um Flatbush Richtung See, eine der ersten gepflasterten Straßen im späten 19. Jahrhundert.

Emilia hat einen Termin bei einer ortsansässigen Piercerin und ich gehe erstmal in eines der viiieeelleeen Cafés und stärke mich für den Tag. Frischen “Old Style Apple“, so lecker!


Und dann laufen wir…..


und laufen…..


diese schier endlose Straße entlang, Läden, Bars, Frisöre, Wohnhäuser, Restaurants, Büros, Schulen, Märkte…..

Ein paar Blöcke lang fühlen wir uns plötzlich wie in Israel, quasi alle Passanten, hebräische Beschriftungen, Stimmengewirr….


Dann abrupt wieder afrikanisch oder spanisch…das ist sehr spannend, Hipster neben orthodoxen Juden, das ist Williamsburg, das ist New York.


Nach etwa 10 km biegen wir halb links ab und erreichen neben der Brooklyn Public Library, den Haupteingang des Prospect Park.


Vom gleichen Architekten, Olmsted, erdacht ist er das Gegenstück zum Central Park, wurde 1867 eröffnet und mißt 2,4 km2. 

Lange davor, 1776, fand auf dessen Areal die Schlacht von Long Island im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg statt.

Heute sind nahezu alle amerikanischen Laub- und Nadelbäume dort vertreten, geschmeidig angeordnet um künstliche Gewässer, allerlei Strauchwerk und europäische und asiatische Baumarten, die oft als Geschenke dazu kamen. Es gibt viel Grün und romantische Brücken und Platz für Spiel und Sport und Barbecue und vor allem - nicht so viele Touristen. So lassen wir uns ein wenig treiben..





Mit blau unsere heutige Wanderung, 😅

Zurück gehts mit der SUB, so lange, daß wir einnicken…

……….und zuhause warten schon Signal und Blaulicht.., jemand ist unter die Bahn gekommen….🫣


Montag, 27. März 2023

9/11

 


Wir erinnern uns an die erste World‘s Fair 1939. Die Idee für ein Welthandelszentrum (WTC) entstand bereits damals unter dem Motto ‘Weltfrieden durch Handel‘ und damit einhergehend Planungen und Kostenaufstellungen für ein solches Projekt. Banker, Architekten, Stadtpolitiker tüftelten jahrelang an verschiedenen Ausführungen, bis es in den 60-ern endlich losging und 1973 ein, aus 7 Gebäuden bestehender, Komplex downtown Manhattan fertiggestellt wurde. Baulich äußerst anspruchsvoll, so mußte z.Bsp. das Wasser des Hudson Rivers fern gehalten werden, durch eine 90 cm dicke und 21 m hohe Wanne.

Die Zwillingstürme, mit ihren jeweils 415m und 417m, waren damals die höchsten Gebäude der Stadt und zählten zu den bekanntesten und beliebtesten Fotomotiven der Welt. 

Yamasaki, der Architekt, soll, aus seiner Höhenangst heraus, nur 46 cm schmale Fenster geplant haben, so bildeten diese nur 30% der Fassadenfläche und ließen das Gebäude nahezu Fensterlos erscheinen.

Die fünf anderen Gebäude wurden als Hotel, Bank- und Bürohäuser genutzt.


Bis zum 11.September 2001…




8.46 Uhr morgens flog ein, von Terroristen gekapertes, Flugzeug in den nördlichen Turm, ein zweites um 9.03 Uhr in den südlichen. 

Die Welt schien still zu stehen…




Innerhalb der nächsten 2 Stunden brachen die Türme komplett in sich zusammen, rissen 2750 Menschen mit in den Tod, zerstörten mehrere umliegende Gebäude und versetzten Amerika und den Rest der Welt in eine Schockstarre.

Ich erinnere mich genau daran, ich hörte die Nachricht zu Hause und schaltete sofort den Fernseher an, fassungslos konnte ich nicht glauben was ich sah…


Heute haben wir Anteil genommen, ein Besuch im 9/11 Memorial and Museum.



Es lässt sich kaum in Worte fassen, Fotos, Filme, Zeitungen, Fundsachen, zerstörte Feuerwehrwagen…

Tausende Namen, Bilder, letzte Mailbox Nachrichten….

Fast meint man dieses Elend körperlich zu spüren..


Und doch gibt es Hoffnung! Mut, Helden - Zusammenstehen! Das, was die Menschen in diesen Stunden, Tagen, Monaten geleistet haben, die Hilfe, die sie gewährt haben, Solidarität, Stolz, nicht aufzugeben - das ist zutiefst menschlich und gut!


Am selben Tag, 9/11, flog eine Maschine ins Pentagon, eine weitere war auf dem Weg zum Capitol und wurde durch den unglaublichen Einsatz der Fluggäste und des Personals vorzeitig zum Absturz gebracht. Alle Insassen kamen dabei ums Leben.

Man vermutet, dass es noch ein 5. Flugzeug gab, das durch die Schließung sämtlicher Flughäfen am Start gehindert wurde.(ich sah hier gerade eine Reportage dazu)


Insgesamt starben bei diesem Angriff auf die Zivilbevölkerung 2996 Menschen aus 92 Ländern.

6000 Menschen wurden verletzt.





Dieses Museum ist ein Muß! Der Platz ist wunderbar verwandelt, es gibt Neues, Grünes, Fließendes, Erinnerung, Mahnung und vor allem Hoffnung.

Sonntag, 26. März 2023

Loslassen

 Heute Morgen erreichte uns die traurige Nachricht, daß unsere geliebte Oma Melle eingeschlafen ist…friedlich, mit 88 Jahren…

Eigentlich unsere Großtante, war sie für unsere Kinder die 3. Großmutter, geliebt, geschätzt nun schmerzlich vermisst..

Und wunderbar war der Gottesdienst heute zum Thema ' Loslassen'! Das Schöne erinnern, das Unabänderliche annehmen und lernen, loszulassen.



Wir hatten einen lieblichen Frühlingstag, mit langer Wanderung, Besuch im MET Cloisters, haben gegessen und auf Melle getrunken, uns erinnert - das wäre ganz in ihrem Sinne!


Samstag, 25. März 2023

Wunder des Lebens

 Ein Glück, es regnet! Ein Museumstag ohne schlechtes Gewissen dem Wetter gegenüber.

Praktischerweise haben wir uns einen NY CityPass gekauft und können nun, ermäßigt, in verschiedene Museen, Gebäude, auf Aussichtstürme, Boote…., es geht ja alles so einfach, terminierte Eintrittskarten ersparen lange Wartezeiten oder gar umsonst Anstehen wegen Überfüllung.

So entscheiden wir uns heute für das American Museum of Natural History.



Da ich von David darüber informiert war, daß unsere ’Haus U – Bahn’ an diesem Wochenende nicht verkehrt, haben wir eine alternative Route gesucht und sind so mit der Fähre rüber nach Manhattan gefahren und dann quer durch die Upper East Side und den Central Park gelaufen. Für einen ersten Eindruck dieser Region war das schon mal sehr schön, bisschen zu naß vielleicht….

Kommt man am imposanten Gebäude an ist man schon mal etwas beeindruckt, auch von der langen Schlange…und man fragt sich, ob man zur terminierten Zeit überhaupt in Türnähe sein wird? Aber Organisation ist alles und zack - sind wir drinnen. Zur permanenten Ausstellung, die sich über drei Etagen, vier Flügel, mehrere Hallen erstreckt, kommen Sonderausstellungen, Shows, Filme..Superlativ in allem!



Was mir eigentlich gut gefällt, viel besser als echter Zoo, sind die Dioramas, diese Schaukästen, in denen dreidimensional und in Echtgröße Szenen nachgebildet sind. So wandert man durch alle Kontinente und alle Tiergattungen. Für Emilia eine Studienreise und teilweise Prüfungsnachbereitung 🤓, für mich aufschlußreich und TierLiebeFördernd. Es ist eine ausgiebige Reise durch die Zoologie.








Über die Menschwerdung, kontinentale Wanderungen, Entwicklungen der Kulturen, ein Abriss über alles Leben auf der Erde 🌍 🌎 🌏 so folgen Hallen auf Hallen…..

Man müßte eigentlich eine ganze Woche hier verbringen!

So entscheiden wir uns aber für die Sonderausstellung ‘Worlds Beyond Earth‘ und werden nicht enttäuscht.





In einer Art Planetarium werden die Gäste mitgenommen auf einer Reise ins All, weit weg von der Erde, zu anderen Planeten, Galaxien…Oberflächenaufnahmen des Mondes, vom Mars, Jupiter, Erklärungen zur Entstehung der Systeme, der Gravitation, Urknall, etc. Es ist sehr spannend und sensibilisiert erneut für das Wunder des Lebens und die Schönheit unseres blauen Planeten. 🥹










Man wandert in einer Zeitspirale 13 Billionen Jahre der Entwicklung des Universums entlang und endet in der ernüchternden Realität und den Resultaten der menschlichen Fußabdrücke…..
Puh!!!!!!


Tolles Museum! Sehr gut besucht! Für alle Generationen!


Am Ende des Tages sind wir völlig K.O. und froh, nicht solch unnützen Ballast - Puppen in Tragerucksäcken mit Guckloch 🫣 - mit uns rumschleppen zu müssen …..




Up to Highland Falls

Der berühmte german black boyfriend ist schon sehr verlässlich. Auch nach mehr als 300000 km schwebt er förmlich über dem Highway, natürlich...